Bericht über den 1. Musikwissenschaftlichen Kongreß der Deutschen Musikgesellschaft in Leipzig, vom 4. bis 8. Juni 1925

GEN. 205 12

 

Die Vorträge, nach Abteilung geordnet

-H.ABERT, Eröffnungsrede, pp. 3-6

 

Die öffentlichen Vorträge

-ARNOLD SCHERING, Musikwissenschaft und Kunst der Gegenwart, pp. 9-20

-PETER WAGNER, Germanisches und Romanisches im frühmittelalterlichen Kirchengesang, pp. 21-34

-GUIDO ADLER, Das obligate Akkompagnement der Wiener klassischen Schule, pp. 35-43

 

Die Sektionsvorträge

Sektion I : Bibliographie der Musik

-WILHELM ALTMANN, Die geschichtliche Entwicklung der Katalogisierung musikalischer Handschriften, pp. 49-50

-ALFRED OREL, Zur Quellenkunde für neuere Musikgeschichte, pp. 51-53

-HERM. SPRINGER, Wissenschafliche und produktive Musikbibliographie, pp. 54-58

-ROBERT HAAS, Zur Bibliographie der Operntexte, pp. 59-61

-Protokoll der Sektion für Bibliographie der Musik, pp. 62-63

 

Sektion II : Vergleichende Musikwissenschaft und Instrumentenkunde

-WILHELM HEINITZ, Asymmetrien in Gebrauchstonleitern, pp. 67-70

-HANS HENNY JAHNN, Entstehung und Bedeutung der Kurvenmensur für die Labialstimmen der Orgel, pp. 71-77

-GEORG KINSKY, Stand und Aufgaben der neueren Instrumentenkunde, pp. 78-79

-ROBERT LACHMANN, Musik und Tonschrift des No., pp. 80-93

-OSCAR SCHÄFER, Das musikalische Sehen, pp. 94-97

-EDGAR RABSCH, Instrumentenkunde und vergleichende Musikwissenschaft in der Schule, pp. 98-100

 

Sektion III : Methodik der Musikwissenschaft

-ERNST BÜCKEN, Zur Frage der Begrenzung und Benennung der Stilwandlung im 18. Jahrhundert, pp. 103-107

-WERNER DANCKERT, Personale Typen des Melodiestils, pp. 108-112

-KATHI MEYER, Zur musikalischen Wissenschaftslehre, pp. 113-119

-PAUL MIES, Werdegang und Eigenschaften der Definition in der musikalischen Stilkunde, pp. 120-123

 

Sektion IV : Musikalische Jugenderziehung und Organisation

-FRITZ JÜDE, Wege zur Polyphonie in der Erziehung, pp. 127-133

-WALTER KÜHN, Grundlinien zu einer Theorie der musikalischen Erziehung, pp. 134-141

-FRANK BENNEDIK, Tonwort und Musikerziehung, pp. 142-149

-ARNOLD EBEL, Einrichtung und Aufgaben der musikpädagogischen Organisation, pp. 150-158

-RICHARD MÜNNICH, Die Behandlung musikästhetischer Probleme in der höheren Schule, pp. 159-164

-EDGAR RABSCH, Musikwissenschaft in der Schule, pp. 165-167

 

Sektion V : Theorie der Musik

-WILHELM KLATTE, Stimmführung in homophonen Satz und Stufentheorie, pp. 171-180

-FRANZ LANDÉ, Die Dissonanz als Harmonisch-melodisches Mischgebilde, pp. 181-186

-KNUD JEPPESEN, Johann Joseph Fux und die moderne Kontrapunkt-theorie, pp. 187-188

-JOSEF MARIA MÜLLER-BLATTAU, Das pädagogische Problem des Kontrapunktes und der Fuge, pp. 189

-ILMARI KROHN, Methode für Ausbildung zur Melodik, pp. 190-195

 

Sektion VI a-b : Geschichte der Musik im altertum und Mittelalter

-J. WOLF, Über den Wert der Aufführungspraxis für die historische Erkenntnis, pp. 199-202

-PAUL EICKHOFF, Die Bedeutung des Viertakters als herrschenden Prinzips in der griechisch-römischen Metrik und Rhythmik, pp. 203-205

-OTTO URSPRUNG, Wirklich so viel griechische Einflüsse in der mittelalterlichen Musik?, pp. 206-208

-JACQUES HANDSCHIN, Notizen über die Notre Dame-Conductus, pp. 209-217

-VON FRIEDRICH LUDWIG, Die mehrstimmige Messe des 14. Jahrhunderts, pp. 218

-ALFRED OREL, Zur Kompositionstechnik im Zeitalter der Trienter Codices, pp. 219-224

-TH. W. WERNER, Über innere Kriterien für die vokale oder instrumentale Bestimmung älterer Musik, pp. 225-226

-HIGINO ANGLÈS, Orgelmusik der Schola Hispanica vom XV. bis XVII. Jahrhundert, pp. 227-231

-WILIBALD GURLITT, Über Prinzipien und zur Geschichte der Registriekunst in der alten Orgelmusik, pp. 232-236

-HANS DAGOBERT BRUGER, Probleme der deutschen Lautenmusik des XVIII. Jahrhunderts, pp. 237-241

 

Sektion VI c-d : Geschichte der Musik von 1600 bis zum Tode Beethovens

-KARL HAAS, Palestrina, Schütz, Bach und Beethoven im Lichte der Stilwandlungen, pp. 245

-WILHELM FISCHER, Zur Geschichte des Fugenthemas, pp. 246

-PAUL NETTL, Spuren des Wiener Liedes in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, pp. 247-249

-REINHOLD OPPEL, Melodische und architektonische Gesetze bei Bach, pp. 250

-HERMANN KELLER, Der Artikulationsstil der Bachschen Instrumentalwerke, pp. 251

-FRIEDRICH NOACK, Die Opern von Christoph Graupner in Darmstadt, pp. 252-259

-ROBERT SONDHEIMER, Anfänge des Wiener Stils in der Sinfonie des 18. Jahrhunderts, pp. 260-265

-FRITZ GYSI, Mozart als Kritiker, pp. 266-269

-HANS DEINHARDT, Übersetzungsfragen im besonderen Hinblick auf die Oper Mozarts, pp. 270-273

-ARNOLD SCHMITZ, Beethovens Religiosität, pp. 274-279

-JOSEF MARIA MÜLLER-BLATTAU, Die deutsche Kontrapunktlehre des 17. Jahrhunderts, pp. 280-283

-GOTTHOLD FROTSCHER, Ein Danziger Orgelbuch des 18. Jahrhunderts, pp. 284-285

-TH. W. WERNER, Aus der Frühzeit des unbegleiteten Männergesangs, pp. 286

 

Sektion VI e :Geschichte der romantischen und modern Musik

-HANS MERSMANN, Die Lage der abendländischen Musik um 1900, pp. 289-291

-GUSTAV BECKING, Klassik und Romantik, pp. 292-296

-LOTTE KALLENBACH-GRELLER, Die Klangwerte der modernen Musik, pp. 297-303

-ALOIS HÀBA, Welche Aufgaben bietet die Vierteltonmusik der Musikwissenschaft?, pp. 304-311

-ADOLF ABER, Das Problem der Stilbühne bei den Werken Richard Wagners, pp. 312-313

-ADOLPHE APPIA, Das Problem der Stilbühne bei den Werken Richard Wagners. Mitreferat, pp. 314-317

 

Sektion VI f1 : Katholische Kirchenmusik

-J. KROMOLICKI, Zum Stil des neuen kirchenmusikalischen Schaffens, pp. 321

-HERMANN MÜLLER, Zur Editionstechnick bei Birchenmusikwerken der klassischen Vokalperiode, pp. 322

-KARL WEINMANN, Palestrina und das Oratorium des hl. Filippo Neri, pp. 323-328

-ANDREAS WEIßENBÄCK, Was bedeutet die neue liturgische Bewegung für die Kirchenmusik, pp. 329-334

-JOSEF LECHTHALER, Die melodische Nachzeichnungstechnik in den krichlichen Werken Alexander Uttendals, pp. 335-338

-THEODOR KROYER, Das Orgelbuch Cod. Ms. 153 der Münchener Universitäts-Bibliothek, pp. 339

-WILHELM KURTHEN, Liszt und Bruckner als Messenkomponisten, pp. 340

-HEINRICH MARIA SAMBETH, Die Gregorianischen Melodien in den Werken Franz Liszts mit besonderer Berücksichtigung seiner Kirchenmusik-Reformpläne. (Inhaltsangabe), pp. 341-342

-P. W. BALLMANN, Vom Wesen der liturgischen Musik, pp. 343-349

-HERMANN MÜLLER, Neue Bestrebungen auf dem Gebiete des katholischen deutschen Kirchenliedes, pp. 350

 

Sektion VI f2 : Protestanitische Kirchenmusik

-KARL BALTHASAR, Kirchenmusik und neuere evangelische Liturgik, pp. 353-358

-JOH. MÜLLER, Bach-Psychologie, pp. 359

-PAUL EICKHOFF, Nach welchem Rhythmus müssen die Melodien der deutschen evangelischen Kirchenlieder gesungen werden?, pp. 360-364

-ARNOLD SCHERING, Zur Choralrhythmik, pp. 365-367

-PETER EPSTEIN, J. A. Herbsts geistliche Kompositionen, pp. 368-372

-HERMANN GÜTTLER, Die Monumentaloratorien des Königsberger Kantors Georg Riedel (1676-1738), pp. 373-378

 

Sektion VI g : Musikalische Landeskunde

-HANS JOACHIM MOSER, Ziele und Wege der musikalischen Lokalforschung, pp. 381-384

-ARNO WERNER, Die praktische Durchführung der lokalen Musikforschung in Sachsen-Thüringen, pp. 385-390

-FELIX OBERBORBECK, Schwäbische Reichsstädte als Träger deutscher Musikkultur im 18. Jahrhundert, pp. 391-392

-KURT RATTAY, Die Musikkultur des deutschen Ostens im Zeitalter der Reformation, pp. 393-396

-E. KRUTTGE, Zur Musikgeschichte Westfalens, pp. 397

-WILHELM KURTHEN, Zur Renaissancebewegung des 19. Jahrhunderts im Rheinlande, pp. 398-400

-LUDWIG SCIEDERMAIR, Die Musik des Rheinlandes, pp. 401

 

Sektion VII : Ästhetik der Musik

-PAUL MOOS, Beziehungen der jüngsten Musikwissenschaft zur Ästhetik, pp. 405-409

-HANS MERSMANN, Beziehungen der Musikwissenschaft zur Ästhetik, pp. 410-411

-HERMANN ERPF, Beziehungen der jüngsten Musikwissenschaft zur Ästhetik, pp. 412-413

-PAUL MOOS, Beziehungen der jüngsten Musikwissenschaft zur Ästhetik, pp. 414-415

-GERHARD VON KEUßLER, Sinnestäuschungen und Musikästhetik, pp. 416

-HERMANN STEPHANI, Das Verhältnis von reiner und pythagoreischer Stimmung als psychologisches Problem, pp. 417-420

-RICHARD WICKE, Das Verhältnis von reiner und pythagoreischer Stimmung als psychologisches Problem (Mitreferat), pp. 421-424

-WILHELM HEINITZ, Das Verhältnis von reiner und pythagoreischer Stimmung als psychologisches Problem (Mitreferat), pp. 425-427

-HANS MERSMANN, Die Bedeutung der Subdstanzgemeinschaft für die Analyse von Instrumentalmusik, pp. 428

-FRITZ REUTER, Die Bedeutung der Subdstanzgemeinschaft für die Analyse von Instrumentalmusik (Mitreferat), pp. 429

-RUDOLF STEGLICH, Über das Formhören des Barock, pp. 430-435

-GOTTHOLD FROTSCHER, Bachs Themenbildung unter dem Einfluß der Affektenlehre, pp. 436-438

-MORITZ BAUER, Bachs Themenbildung unter dem Einfluß der Affektenlehre, pp. 439-441

-ALFRED HEUß, Die genetische Methode, gezeigt an Lied und Arie, pp. 442-443

-PAUL MIES, Die genetische Methode, pp. 444

-THEODOR WIEHMAYER, Über die Grundfragen der musikalischen Rhythmik und Metrik, pp. 445-459

-A. SCHERING, Betonungs- und Gewichtsprinzip, pp. 460-462

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